Prolog

SWD6

Zwei Wochen ist es her, dass die Red Hawk mit ihrer Crew das letzte Mal im All war. Und dieser Flug hatte sowohl Schiff, als auch Crew einiges abverlangt. Zuerst hatte es ja noch nach einem ganz normalen Auftrag ausgesehen. Mit vollem Frachtraum zur LMC-Kolonie hin und mit leeren Frachtraum, aber dafür dicken Credsticks wieder zurück. Solch einen Flug hatte die Red Hawk schon dutzende Male gemacht, in den letzten Jahren. Doch dieses Mal war alles ganz anderes gekommen. Denn dieses Mal hatten Piraten nur darauf gewartet, die Crew auszunehmen. Ein kleiner Frachter, eine Menge Credits, leichte Beute.
Zwar konnten die Piraten letztlich durch einen gewagten Sprung in den Hyperraum abgehangen werden, doch das Schiff war schwer beschädigt, der Bordschütze tot und Captain Kekra schwer verwundet.

Space Fight

Die letzten beiden Wochen war Izj damit beschäftigt, die Kampfstärke der Red Hawk zu verbessern – ein besserer Antrieb, neue Waffen – und die Schäden zu reparieren. Heute nun waren der Jawa, Arali und Tey zu Captain Taro Kekra zum Essen eingeladen worden. Das Anwesen des Captains auf Torve II hatte ganz sicher auch schon bessere Tage gesehen. Es war unverkennbar, dass der Captain in den vergangenen Jahren nur selten hier war. Die meisten Zimmer des großen Herrenhauses standen leer, das Gelände war – bis auf den Landeplatz für die Red Hawk – verwildert und das Personal bestand nur aus ein paar alten Droiden.

Lageplan

Das Anwesen von Taro Kekra

Gegen 14 Uhr waren die Crew der Red Hawk eingeladen worden. Taro erwartete seine Gäste bereits – und er war nicht alleine. Kiran war ebenso bei ihm, wie eine junge Togruta mit Namen Ashla. Ashla – Taros Enkelin – wohnte seit dem Tod ihrer Eltern vor 9 Jahren auf dem Anwesen und man merkte nur zu deutlich, dass außer ein paar Droiden kaum jemand da gewesen war, der sich um ihre Erziehung gekümmert hatte. Das junge Mädchen war aufmüpfig, hochnäsig und auch schon wegen Diebstahls hinter Gittern gelandet.

Dem Captain konnte man auch nach zwei Wochen noch die Zeichen der Verwundung ansehen. Er trug eine Sauerstoffmaske und zur Überraschung aller gab er bekannt, sich in Zukunft aus dem aktiven Geschäft zurückziehen zu wollen. Zwar würde er sich im Hintergrund noch um einiges kümmern – Lizenzen, Gebühren, gelegentliche Aufträge – und das Schiff würde auch weiterhin ihm gehören, doch Arali, Tey und Izj könnten damit in Zukunft ihre eigenen Abenteuer erleben. Dafür verlangte Taro nur zwei Dinge:

    1. Er will 10% von den Einnahmen.
    2. Die Crew soll Ashla mitnehmen – und Kiran als Ashlas „Aufpasser“.

Wenn er einmal stirbt – und das kann schneller passieren, als man denkt, war Taro bewusst geworden – wäre Ashla die einzige Erbin, erklärte der Captain. Und daher wäre es nun an der Zeit, dass das Mädchen erwachsen wird und lernt, sich in der Welt zurecht zu finden.

Darüber hinaus hatte Taro bereits einen ersten Auftrag für die neue Crew…

Leave a reply

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>